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Gebrauch der Sprache

Denken Sie beim Schreiben Ihrer Arbeit immer an eine Person, die die Arbeit nicht liest, sondern nur hört. Ist sie auch dann noch verständlich? Folgende Hinweise sollen Ihnen das Schreiben (und anderen das Lesen) erleichtern:

  • Kurze Sätze!

    Der durchschnittliche Leser verliert nach ungefähr zehn Wörtern den roten Faden.

  • Kurze Worte!

    Der Leser sollte keine Wortakrobatübungen erst mühsam auseinanderklauben müssen, um den Sinn zu verstehen.

  • Keine Genitiv-Ketten!

    Meistens ist der Genitiv nicht nötig und bläht den Text nur unnötig auf.

  • Substantive vermeiden!

    Hauptwörter mit -ung, -heit und -keit am Ende lassen sich meist mühelos durch das entsprechende Verb ersetzen (Bearbeitung -> bearbeiten). Wenn Hauptwörter nicht vermeidbar sind, geben Sie dem Gerundium den Vorrang vor der "-ung"-Form (Umsetzung -> Umsetzen).

  • Fremdwörter sparsam einsetzen!

    "Ein Fremdwort kann dann nötig sein, wenn es mit deutschen Wörtern nur umständlich oder unvollkommen umschrieben werden kann. Sein Gebrauch ist auch dann gerechtfertigt, wenn man einen graduellen inhaltlichen Unterschied ausdrücken, die Aussage stilistisch variieren oder den Satzbau straffen will. Es sollte aber überall da vermieden werden, wo Gefahr besteht, dass es der Hörer oder Leser, an den es gerichtet ist, nicht oder nur unvollkommen versteht, wo also Verständigung und Verstehen erschwert werden. Abzulehnen ist der Fremdwörtergebrauch da, wo er nur zur Erhöhung des eigenen sozialen bzw. intellektuellen Ansehens oder zur Manipulation anderer angewendet wird."

    (Duden-Fremdwörterbuch, 1990, S. 12).

 

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